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Lwala/Uganda

Afrika ist ein Kontinent mit vielen verschiedenen Sprachen und Kulturen. Alleine in Uganda gibt es über 40 Sprachen. In abgelegenen Gebieten prägen noch heute Naturreligionen das gemeinschaftliche Leben. Viele Länder Afrikas wurden durch ethnische Konflikte und Bürgerkriege geprägt, die zugleich auch den wirtschaftlichen Niedergang dieser Länder bedeutet haben.

Die meisten afrikanischen Länder zeichnen sich durch eine hohe Geburtenrate aus. In Uganda beträgt diese durchschnittlich 6,4 Kinder pro Frau, sodass der Anblick von Müttern mit 10 bis 15 Kindern keine Seltenheit ist.

Parallel zur hohen Geburtenrate ist auch die Zahl der HIV Infizierten sehr hoch. In Uganda beträgt Diese geschätzte 15 Prozent. Wobei viele Menschen sich nicht testen lassen, und erst dann in ein Krankenhaus (und somit in die Statistik) kommen, wenn die ersten ernst zu nehmenden Symptome von Aids auftreten.

Bedingt durch diese beiden Faktoren ist das Durchschnittsalter in vielen afrikanischen Ländern sehr niedrig. Rein statistisch betrachtet sind in Uganda über 50 % der Bevölkerung unter 14 Jahre alt.

Die zahlreichen Facetten Afrikas, die einzigartige Tierwelt, die abwechslungsreiche und zum Großteil unbebaute, naturbelassene Landschaft, machen diesen Kontinent für jeden Reisenden zu einem besonderen Erlebnis. Viele Menschen die bereits dort waren, sprechen von einem „Afrika – Virus“.

Lwala ist ein kleiner Ort in Zentral Uganda. Sein landschaftliches Bild ist von weitem und flachem Buschland geprägt. Die einzelnen Ansiedlungen bestehen meist aus wenigen Lehmhütten und liegen weit verstreut, zwischen den Städten Lira und Soroti.

Der Ortskernen Lwalas  besteht aus zwei kleinen Ortschaften, während der restliche Teil sich im weit umlaufenden Buschland verliert. Das Einzugsgebiet von Lwala umfasst etwa 15 x 30 Km² und wird von verschiedenen Familienverbünden ( Clans ) bewohnt, und diese bewirtschaften dort ihre Felder.

Die Menschen in Lwala sind meist Selbstversorger und im Durchschnitt hat jede Familie 6 bis 7 Kinder.

Im Kern des Ortes befindet sich das Lwala Hospital, dieses ist zugleich auch der einzige Arbeitgeber in einem Umkreis von 40 km. Das Krankenhaus hat ein Einzugsgebiet von 300 km² und ist dem zu folge immer überbelegt. Im Krankenhaus gibt es natürlich Strom, Wasser und Telefone, aber es kann durchaus auch mal tagelang keinen Strom geben oder die Wasserversorgung fällt gänzlich aus.

Jeden Mittwoch findet in einem der Ortsteile Lwalas ein kleiner örtlicher Markt statt, auf dem die Bewohner ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse zum Kauf oder zum Tausch anbieten.

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